Warum brechen so viele junge Leute ihr Studium ab?

Das Studium wird von mehr als jedem vierten Bachelorstudenten nicht beendet, durchschnittlich möchten jedoch 29 Prozent das Studium abbrechen.

An den Universitäten sind es mit 32 Prozent deutlich mehr abbrechende Studenten als bei Fachoberschulen mit 27 Prozent. Die Abbruchquoten bei Naturwissenschaftlern, Ingenieuren, Informatikern und Mathematikern sind besonders hoch.

Viele möchten das Studium auch abbrechen, weil sie mit Kulturwissenschaften und Sprachwissenschaften nicht glücklich sind. Es kann somit gesagt werden, dass jeder dritte Bachelorstudierende in Deutschland das Studium abbrechen möchte. Die genauen Zahlen zeigt eine Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung auf: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/neue-studie-zahl-der-studienabbrecher-steigt-an-15042502.html.

Weshalb möchten so viele das Studium abbrechen?

Die meisten nennen als Gründe einfach mangelnde Motivation, zu hohe Anforderungen oder Geldsorgen. Wenige brechen ihr Studium ab, weil sie lieber an eine günstige Uni mit geringeren Lebenskosten wollen und verlieren dann aber plötzlich die Motivation zum Weiterstudieren.

Durch Vergleichsstudien konnte festgestellt werden, dass die Leistungsprobleme deutlich zugenommen haben. Bevor viele das Studium abbrechen möchten, haben sie oft schon einige Semester studiert. Viele Studenten tragen den Gedanken bereits längere Zeit mit sich herum, doch es wurde oft noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Viele müssen sich natürlich überlegen, ob etwas nicht in Ordnung ist, wie es dann weiter geht und was beispielsweise die Eltern dazu sagen.

Während manche noch auf die Zähne beißen und durchhalten möchten, wollen viele dann endgültig das Studium abbrechen. Es gibt für die Studenten damit vielfältige Gründe. Nicht alle können es, dass sie sich eigenständig Wissen aneignen. Einige Studenten müssen sich mit der Zeit eingestehen, dass sie für die Form des Lernens vielleicht weniger geeignet sind. Nicht selten geht von den Eltern ein großer Druck aus, denn die Eltern investieren in die Zukunft der Kinder und dann wird oft übersehen, dass die Kinder nicht glücklich sind.

Die häufigsten Gründe sind noch immer Krankheiten, familiäre Probleme, berufliche Neuorientierungen, Prüfungsversagen, Studienbedingungen, Motivationsprobleme, finanzielle Probleme oder Leistungsprobleme. Wer das Studium abbrechen möchte, wird dies nicht nur wegen persönlichen Voraussetzungen machen. Etwa zwanzig Prozent der Abbrecher haben Probleme, dass die Leistungen erbracht werden und fast so viele haben auch finanzielle Probleme.

Gibt es einen Nachteil für Job-Bewerbungen?

Wer ein Studium abbrechen möchte, muss sich den weiteren Lebensweg überlegen. Der Abbruch hat natürlich auch versicherungstechnische und finanzielle Folgen. Viele sind bei dem Studium über die Eltern krankenversichert und nach dem Abbruch muss die Krankenkasse kontaktiert werden, damit das Versicherungsverhältnis geklärt wird. Die alte Versicherungsform kann bei dem weiteren Studium bestehen bleiben. Wird eine sozialversicherungspflichtige Arbeits- oder Ausbildungsstelle gefunden, wird darüber versichert.

Keineswegs handelt es sich durch den Abbruch um eine berufliche Sackgasse. Jeder sollte überzeugend klar machen können, dass die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wurde. Der Grund für die Entscheidung zählt oft mehr als die Entscheidung selbst. Die Argumente sollten schlüssig sein und jedem sollte klar werden, dass der Abbruch gut durchdacht war. Kombiniert werden damit Weltsicherhit, Verantwortungsgefühl und Entscheidungsfreudigkeit, was für die Personaler sehr wichtig ist.

Auf der Suche nach einer günstigen Uni? – Hier kann man günstig studieren

Nach der Schule entscheiden sich viele zum Studieren. Ist das Geld jedoch knapp, sollte nicht nur nach dem richtigen Studienfach Ausschau gehalten werden, sondern auch nach dem richtigen Ort. Doch wie finde ich eine günstige Uni?

Welche Hochschule ist eine günstige Uni?

Zu den günstigsten Unis im Land gehören:

  • Magdeburg,
  • Leipzig,
  • Chemnitz,
  • Gelsenkirchen ,
  • Bochum.

Die Tendenz ist klar: Je weiter man sich in den Süden begibt, desto teurer wird es. Wieso ist das so? Für Studierende aus Europa fallen tendenziell in keinem Bundesland mehr Studiengebühren an. Möchte jedoch ein Nicht-EU-Ausländer ein Studium in Deutschland aufnehmen, so muss er je nach Bundesland mit Studiengebühren von 1.500 Euro rechnen. Dies ist derzeit in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen der Fall.

Verzicht auf private Unis und Blick für Wohnungsmieten schulen

Klar sein sollte auch, dass sich für Studierende, die nach einem günstigen Studienplatz und Ort suchen, auf die staatlichen Hochschulen und Universitäten beschränken sollten. Denn private Bildungsträger sind sehr kostenintensiv.

Des Weiteren sind die Wohnungsmieten in manchen Städten ein riesen Problem. Im Vergleich kostet ein Quadratmeter in München 23,70 Euro in Leipzig dagegen nur 7,50 Euro. Wo eine günstige Uni zu finden ist und weitere interessante News zu den typischen Studentenstädte ist zu finden unter:

http://www.sueddeutsche.de/thema/Studentenatlas

Bei der Wohnungswahl sollte der Fokus auf Wohnungsgemeinschaften oder Studentenheimen liegen. Dadurch können jeden Monat wichtige Euros gespart werden. Auch die Möbel können auf einem Flohmarkt oder bei billigen Anbietern kostengünstig erworben werden. Zusätzlich kann das Zimmer auch untervermietet werden. Das bedeutet, dass Studierende, die in den Ferien zurückfahren, auch gern ihr Zimmer anderen zur Verfügung stellen. So entsteht eine Win-win-Situation.

Günstige Uni und der Zusammenhang mit dem Begrüßungsgeld

Es gibt Städte, die den Studierenden ein Begrüßungsgeld auszahlen. Dies kann anhand von Bargeld und Sachwerten erfolgen.

Weitere Informationen dazu findet man unter:

https://www.mystipendium.de/studienfinanzierung/begruessungsgeld

Neben den monatlichen Ausgaben für die Wohnungsmieten, stellen Einkäufe von Nahrungsmitteln und Pflegeprodukten einen weiteren großer Teil der Belastungen dar. Gerade was das Essen betrifft sollten die Anforderungen nicht zu hoch sein und lieber in die Mensa gegangen werden. Hier können Studierenden am günstigsten essen.

Um günstig an einer Uni studieren zu können, sind Aspekte zu den Themen BAFöG, Bildungsfonds, Wohngeld, Kindergeld und Studentenkredit von besonderer Bedeutung. Durch die speziellen Angebote und Konditionen für Studierende, kann das monatliche Budget enorm erhöht werden.